Interview mit Hugo

 

Oktober 2012 - Aktuell und in der nächsten Zeit gibt es sehr viel Neues von Hubertus !

Gerade erst war er für kurze Zeit "Unterwegs" in Kroatien. Danach geht´s "Heiter ..." weiter nach Aachen. Noch in diesem Herbst können wir ihn ausserdem in zwei TV-Erstausstrahlungen sehen.

Und ins Neue Jahr 2013 startet er mit Theaterproben in Berlin. Genug Gründe also, um Hubertus wieder zum Interview zu bitten !

Und hier ist es ...
 

 

Oktober 2012 - Ein exlusives Interview mit Hubertus

 

 

 Zuallererst gleich zu den aktuellen Dreharbeiten des ARD-Degeto Spielfilms "Unterwegs mit Elsa".  Auch dieses Jahr durftest Du also wieder ab in den Süden. Warst Du schon einmal zuvor in Kroatien? Und was hat Dir dort besonders gut gefallen?

 

Hubertus: Naja, es ist wirklich nur eine winzige Rolle - eine Szene, und das war's. Also hab ich Kroatien nur für zwei Tage genießen können. Aber ich war im Mittelmeer und habe damit mein selbsterklärtes Ziel, mindestens einmal im Jahr ins Meerwasser abzutauchen, auch dieses Jahr erfüllt. Kroatien kenne ich aber aus einem fünfwöchigen Urlaub mit Birte in 2009 ganz gut. Damals sind wir die Küste entlanggefahren und haben die Plitwitzer Seen besucht... von der Natur war ich begeistert!

 

 

Deine Rolle in diesem Film ist noch nicht bekannt, aber vielleicht kannst Du uns schon Deinen Rollennamen verraten?

 

Hubertus: Chris.Wie gesagt - sehr klein. Zweite Szene im Film.

 

 

In den letzten Jahren haben Dich mehrere Engagements ins Ausland gebracht. Bereits zweimal mit Rosamunde Pilcher nach England, nach Malta und Österreich für eine aufregende Thriller-Hauptrolle, zum Pilgern mit vier charmanten Damen nach Südfrankreich, ein halbes Jahr lang auf die Sonneninsel Mallorca und nun Kroatien. Wohin würdest Du sehr, sehr gerne zu Dreharbeiten reisen und gibt es eine Dreh-Wunschdestination für Dich bzw. bei welcher Produktion würdest Du, ohne lange nachzudenken, sofort zusagen, schon alleine wegen des Drehortes?

 

Hubertus: Ach, da gibt es viele Orte, die ich schon immer mal sehen wollte. Irgendwas asiatisches zum Beispiel - mit Dschungel und so... Afrika wäre toll!! Kanada, Nord- oder Südamerika, Neuseeland, Australien... die Liste ist lang. Nur zu kalt sollte es bitteschön nicht sein ;)

 

 

Anfang November dürfen wir Dich nach langer Wartezeit endlich in dem vor zwei Jahren gedrehten und hochkarätig besetzten Familiendrama "Aus Liebe zu Dir" in der ARD sehen.  Auf diese Produktion freuen wir uns alle ganz besonders, denn Du hast schon oft genug bewiesen, dass Du emotional-dramatische Rollen besonders großartig spielen kannst. Worauf dürfen wir uns in dieserHinsicht besonders freuen?

 

Hubertus: Nun, die emotional-dramatischen Szenen waren eher auf Seite der Kolleginnen. Eine jedoch durfte ich auch spielen.

 

 

Es heißt ja bekanntlich, mit Tieren und Kindern zu drehen, sei ziemlich"schwierig" oder in jedem Fall recht "anspruchsvoll".  Als Jobst hattest Du so einiges mit Säuglingen zu tun. Gibt es eine besonders berührende oder auch amüsante Anekdote in diesem Zusammenhang, an die Du Dich erinnerst und von der Du uns erzählen kannst?

 

Hubertus: Uuiiii... Die Dreharbeiten sind schon so lange vorbei. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr. Ich erinnere mich aber daran, dass es nicht immer leicht war, den richtigen Moment mit dem kleinen Drops abzupassen. Mal schlief er, wenn er wach sein sollte, dann schrie er, wenn wir seliges Schlummern drehen wollten. Da war manchmal Improvisation gefragt... und ihm war das Filmset sch...... egal - Herrlich! Außerdem weiß ich noch, dass ich immer unter einer besonderen Konzentration stand, wenn das Würmchen zu mir auf den Arm sollte. Hat er aber toll gemacht. Mittlerweile ist er sicherlich schon in der Kita.

 

 

Eine Episodenrolle lang durftest Du auch auf's schwäbische Land, in einen kleinen Ort spielen, wo sich Fuchs und Hase ... oder war´s doch Fuchs und Gans ?! ... quasi Gute Nacht sagen. Und somit für kurze Zeit zurück in die Region Deiner Schauspiel-Anfänge, die in Stuttgart stattgefunden haben. Wie kommt es eigentlich, dass ein in Tansania-Geborener, der danach im Münsterland aufwächst, schließlich in der Schwaben-Metropole landet, um sich dort in seiner Berufung ausbilden zu lassen?

 

Hubertus: Die Aufnahmekriterien an den deutschsprachigen Schulen sind sehr hart. Es gibt häufig 600-800 Bewerber auf 8 bis 12 Studienplätze. Stuttgart war die erste Schule, die mich genommen hat. Das war's. Ich habe da nicht lange überlegt :)

 

 

Apropos Münsterland. Wir haben gehört, dass Du bereits in Deiner Schulzeit auf der Bühne gestanden bist und damit große Begeisterung bei den Zusehern hervorgerufen hast. Welche Erinnerungen an diese Zeit bzw. an die Stücke und Deine Rollen von damals hast Du heute noch?

 

Hubertus: Es sind sehr, sehr schöne Erinnerungen, die weit über die ersten Bühnenerfahrungen hinausgehen. Ich war damals 15/16.Wir waren eine riesengroße Clique. Gute Freunde. Die erste große Liebe.Wochenenden voller Partys. Sommer und Sonne. Der Song "Summer of '69" beschreibt so'n bisschen das Gefühl, welches ich mit diesen 3 Jahren verbinde.

 

 

Stichwort Bühne: Seit kurzem ist bekannt, dass man Dich nächstes Jahr in der Uraufführung des Stücks "Konkursmasse" von Peter Buchholz im Schlossparktheater Berlin wird bewundern können. Wie wichtig ist es Dir, nach den verschiedensten TV-Filmprojekten wieder eine Theaterrolle annehmen zu können und wo liegt für Dich ganz persönlich der Unterschied zwischen der Rolle in einer Filmproduktion und der Bühnendarbietung?

 

Hubertus: Zunächst einmal freue ich mich riesig auf die neue Produktion, denn mir ist es sehr wichtig, neben den Dreharbeiten auch immer wieder Theaterluft zu schnuppern. Ich würde sagen, auf der Bühne ist die Arbeit des Schauspielers noch etwas ursprünglicher. Schauspieler kommen vom Theater. Und manchmal kann die Arbeit vor der Kamera etwas unbefriedigend sein, da es so schnell vorbei ist. Du probst die Szene drei, vier Mal, dann den technischen Ablauf, dann wird gedreht. Schluss, aus, vorbei!

 

Auf der Bühne probierst Du sechs Wochen, hast unterschiedliche Kostüme an, erlebst die Szene aus unterschiedlichen Blickwinkeln und irgendwann ist Premiere... und während der Vorstellungen kannst Du immer wieder ein wenig 'nachjustieren'. Beim Drehen hast Du jeden Tag Premiere, was wiederum eine riesen Herausforderung ist. Die Quantität im Bezug auf den Vorgang des Spielens ist einfach anders. Die Qualität nicht unbedingt.

 

Ich liebe beides sehr! Es ist so schön, wenn sich zwei Figuren im Spiel begegnen und miteinander interagieren. Dann ist es der schönste Beruf der Welt, unabhängig ob Bühne oder Kamera!

 

 

Noch eine, oder besser zwei letzte Fragen: Hörst Du immer noch gerne die Songs von Michael Jackson? Und würdest Du auch gerne Deinen schon legendären flotten Hüftschwung zur Musik von Elvis hinlegen, der ja nicht nur am gleichen Tag wie Du geboren wurde, sondern im Übrigen auch scheinbar demnächst in Aachen lebend gesehen wird?

 

Hubertus: Also, seit dem Tod von Michael gibt es - glaube ich - keinen Tag, an dem ich nicht mindestens einen Song von ihm höre. Ich bin (wieder) zu einem absoluten Hardcore-Fan geworden. Aktuell lege ich jedem die im September veröffentlichte DVD "Bad Tour - live at Wembley Stadium '88" an's Herz!! Michael ist auf dem Höhepunkt seiner Kunst. Er singt fast das gesamte Konzert live, tanzt gleichzeitig mit einer Energie, Präzision und Leidenschaft, die einen sprachlos werden lässt und macht dadurch seine Musik sichtbar!! Er war nicht von dieserWelt!! Ein absolutes Genie seiner Kunst!!

 

Privat habe ich meine Hüfte schon häufig zur Musik von Elvis geschwungen, denn auch er ist und bleibt einer der ganz, ganz Großen!! Ob in Aachen allerdings so viel getanzt wird, bleibt abzuwarten. Ich habe mir allerdings sagen lassen, dass auch ein gewisser Michael Jackson zur selben Zeit, am selben Ort weilen wird. Wir werden sehen...

 

 

Vielen Dank Hubertus für das Interview!

 

Hubertus: Sehr gerne!!

 

Oktober 2010 - Interview mit Hubertus

... anlässlich der Dreharbeiten im Juni 2010 in Südfrankreich
zu dem
ARD-Spielfil
m “Die Dienstagsfrauen” 




Die Nachricht darüber, dass Du in "Die Dienstagsfrauen" mitwirkst, hat uns natürlich riesig gefreut. Gedreht wurde neben Berlin auch in Frankreich. In welcher Region in Frankreich fand der Hauptdreh statt ?


Hubertus:  Wir haben im Süden Frankreichs, in den sogenannten “Mini-Pyrenäen” gedreht. Während die erste Hälfte in Marciac von strahlendem Sonnenschein begleitet war, zog es sich dann in Lourdes leider sehr zu.


 

Der Film erzählt die Geschichte von vier Freundinnen, die "Dienstagsfrauen". Mit welcher der weiblichen Kolleginnen hattest Du die meiste Drehzeit ? Kanntest Du eine oder mehrere dieser Kolleginnen schon ?


Hubertus: Die meisten Szenen hatte ich mit Ulrike Kriener * , hatte aber das grosse Vergnügen, jede der vier Damen bei gutem französischen Wein kennenzulernen.


 

Nach "Tod aus der Tiefe" spielst Du nun wieder eine Hauptrolle in einem Spielfilm. Inwiefern gab es Unterschiede für Dich als Hauptrollendarsteller zwischen dem Dreh für "Die Dienstagsfrauen" und jenem für "Tod aus der Tiefe" ?


Hubertus: “Die Dienstagsfrauen” erzählt die Geschichte der vier Frauen. Es geht um ihre Freundschaft und ihre Beziehungen zueinander. Und sie allein sind die zentralen Figuren in diesem Film. “Paul Gassner” spielt im Vergleich zu den Damen eher eine kleinere Rolle und ist ganz sicher nicht zu vergleichen mit “Peter Kranz”!


 

Die Drehzeit für eine solche Produktion dauert ja einige Wochen. Hattest Du während dieser Zeit ein ganz besonderes Erlebnis ? Bzw. was hat Dir beim Drehen in Frankreich besonders gut gefallen ?


Hubertus: Ein besonderes Erlebnis war sicherlich der Ort Lourdes
selbst ! Am ersten Abend dort war ich zusammen mit Birte auf der Prozession und habe den Gottesdienst unter freiem Himmel besucht. Das war ein beeindruckender Abend ! Es war toll, den unterschiedlichen Sprachen und Gesängen zu lauschen, und in der einbrechenden Dunkelheit entstand im Licht der vielen vielen Kerzen eine ganz eigene Atmosphäre. In den darauffolgenden Tagen allerdings zeigte sich der Ort häufig von einer anderen Seite: Skurril und – wie ich finde – auch etwas traurig.


 

Die Erzählung dreht sich rund um eine Pilgerreise. Wieviele Wanderschuhe hast Du denn in Südfrankreich "verpilgert" ?


Hubertus: Es waren in der Tat nur ein Paar einfache Sneakers. Die haben dann aber auch wirklich sehr gelitten.


 

Wir wissen, dass Du mediterrane Speisen sehr magst. Konntest Du auch die französische Küche und - zumindest in den Drehpausen - das berühmte französische "Savoir-vivre" ein bisschen geniessen ?


Hubertus: Ich habe versucht zu leben wie ein Gott in Frankreich – im Bezug auf das Essen ist mir das meistens gelungen :-) .


 

Du hast schon mit einigen gut im deutschen Filmgeschäft etablierten Schauspielern zusammengearbeitet. Gibt es einen Schauspielkollegen / eine Schauspielkollegin mit dem / der Du Dir besonders wünschen würdest bzw. Du Dir immer schon gewünscht hast, zu drehen ?


Hubertus: Ich habe noch keine schlechten Erfahrungen mit Kollegen/innen gemacht und mit jedem/er würde ich sofort wieder drehen. “Spezielle Wünsche” habe ich allerdings nicht.


 

Hubertus, vielen Dank für das Interview !
 

Hubertus: Sehr gerne & Herzliche Grüsse an Euch alle !



Oktober 2010

http://www.hubertus-fancommunity.com/index.html

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