Theater Stuttgart 2002 - 2006

Escape - 2006


Ein Schülerbericht inkl. Foto über das Ein-Personen-Stück, vorgetragen von Hubertus Grimm vom Alten Schauspielhaus Stuttgart, am Goldberg Gymnasium Sindelfingen am 8. März 2006

Stuttgarter Nachrichten vom 22. Januar 2007

 

Ein Fest mit Freunden

 

Nora, Johanna und Almut sind erst 14, wissen aber schon, was sie werden wollen: Schauspielerinnen. Erste Schritte auf der Bühne erproben sie im Jugendtheaterclub, den das Alte Schauspielhaus und die Komödie im Marquardt gegründet haben und für den der Freundeskreis beider Häuser zu einer Benefizgala lud.

Es war ein Fest mit Freunden, auf deren rührige Unterstützung Intendant Carl Philip von Maldeghem seit drei Jahren zählen kann. […] Erstes Beispiel für das Engagement der 200 Mitglieder des Freundeskreises war das Stück "Escape - Gewalt an Schulen". Innerhalb kürzester Zeit hatten sich 30 Kinder und Jugendliche zwischen elf und 17 Jahren gemeldet. "Es ist für uns ein persönlicher Gewinn, wenn wir helfen können", versicherte die Vorsitzende Ingrid Ritter. […]"). Den Nachwuchsförderpreis errangen Sarah Jeanne Babits und Hubertus Grimm.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten


 

Stuttgarter Zeitung vom 15. Januar 2007

Schön, dass das Theater Freunde hat

 

[…] Dennoch sind viele Freunde und Förderer des Alten Schauspielhauses und der Komödie im Marquardt zur Benefizgala gekommen, um ihre Verbundenheit mit den Spielstätten zu zeigen. […] Der Nachwuchspreis des Freundeskreises ging an Sarah Jeanne Babits und Hubertus Grimm. […]Für die Vorsitzende des Freundeskreises, Ingrid Ritter, ist es wichtig, etwas für Kinder und Jugendliche zu tun. Bereits im vergangenen Jahr hat der Freundeskreis das Stück "Escape", in dem es um Gewalt an Schulen geht, unterstützt.

Quelle: Stuttgarter Zeitung



Stuttgarter Nachrichten vom 13. März 2006

Verzweifelte Erinnerungen eines Freundes

 

[…] "Escape" heißt das Stück von Rainer Lewandowski, das im Theater unterm Dach, der kleinen Spielstätte im Alten Schauspielhaus, zu sehen ist. Anja Junski hat daraus eine mobile Inszenierung gemacht, die in Klassenzimmern gespielt werden kann. Hubertus Grimm spielt darin den Freund von Jan, der sich an die verhängnisvolle Entwicklung erinnert und zunehmend an seinem Ballerspiel am Laptop verzweifelt. Packend zeigt er die zunehmende Eskalation, aber er hat auch viele ruhige Töne parat, um seinem toten Freund gerecht zu werden. Denn er hat etliche Briefe von Jan gesammelt, die er dem Publikum zum Lesen gibt. Die Inszenierung sucht weniger nach Schuldigen, sondern deckt vor allem Verhaltensmuster auf, die fatal enden, wenn nicht rechtzeitig das Gespräch aller Beteiligten gesucht wird.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten



Stuttgarter Zeitung vom 3. Februar 2006

Selbstmord
Interview mit Hubertus Grimm

Escape" mit Hubertus Grimm

Hubertus Grimm, Sie werden mit "Escape", der neuen Jugendproduktion des Alten Schauspielhauses, auch direkt in Klassenzimmern spielen. Haben Sie nicht Angst vor renitenten Schülern?

Nein, aber es ist schon eine Herausforderung. Ich war zumindest bei der Produktion "Schiller geräubert" dabei und habe im Bus moderiert, hatte die Leute also vor der Nase und war auf die Stimmung angewiesen. Aber ich bin sehr gespannt.

In dem Stück von Rainer Lewandowski geht es um einen Jungen, der sich umbringt. Ist das nicht eher extrem und eine Ausnahmesituation?

Dieser Jan ist ein sehr labiler Junge. Es ist für alle überraschend, dass er sich umbringt. Es ist ja bekannt, dass die Selbstmordrate in diesem Alter steigt.

Aber warum bringt er sich um?

Das Stück endet mit vielen Fragen, für die man keine Antworten findet. Es gab keine Anzeichen, dass er gefährdet ist, und es gibt auch nicht nur einen einzigen Auslöser. Sicher war er wahnsinnig sensibel.

Was man in dieser Welt nicht sein darf?

Das würde ich nicht sagen. Aber ich kann das schon nachvollziehen. Ich bin 26 Jahre alt, und meine Schulzeit ist auch noch nicht so lange her. Ich erinnere mich noch gut an die psychische Gewalt in der Schule, die wahnsinnigen Machtkämpfe unter Schülern. Das ist ein riesiger Komplex, bei dem man auch untergehen kann.

Das klingt nach typischem Theater, wo es um Männer geht und um Frauen nur, wenn Liebe ins Spiel kommt.

Es gibt das Mädchen Hella, mit dem Jan wohl kurz zusammen war. Aber es stimmt, an diesem Abend sind keine anderen Mädels dabei. (adr) Foto Altes Schauspielhaus

[] "Escape" vom Rainer Lewandowski hat am Samstag um 20.30 Uhr Premiere im Theater unterm Dach im Alten Schauspielhaus. Weitere Vorstellungen am 16., 17., 22., 23. Februar.

MOMENT, BITTE

Quelle: Stuttgarter Zeitung 



Kabale und Liebe - 2005

Altes Schauspielhaus Stuttgart: Kabale und Liebe 
  

Stuttgarter Nachrichten vom 12. September 2005

 

Große Auftritte im Schneegestöber

Mit Mumien startet das Alte Schauspielhaus in die Saison: Friedrich Schiller liegt im geöffneten Sarg, umringt von Freund - Charlotte von Lengfeld, Goethe, Frau von Wolzogen - und Feind (Herzog Carl Eugen). […] Der Regisseur achtet (abgesehen von manchen klamaukigen Ausreißern nach der Pause) auf die Ambivalenz der Figuren. Hofmarschall von Kalb (Hubertus Grimm) amüsiert sehr, wenn er die Tür aufreißt und in überkandidelter Pose, von Schneegestöber umwirbelt, die Showtreppe hinabgeht und trotzdem nicht der Lächerlichkeit preisgegeben wird. […] Das rührt, wie vieles an diesem Abend. Heftiger Applaus.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

 


Clavigo - 2005

Altes Schauspielhaus Stuttgart:  Clavigo von J. W. von Goethe

Max Frisch Biographie - Ein Spiel - 2004

Stuttgarter Nachrichten vom 25. Oktober 2004

 

 Variationen des Banalen

 

[…] Klaus Hemmerle, jahrelang Schauspieler und Regisseur am Schauspiel Stuttgart, inszenierte Frischs dramatischen Feldversuch als unterhaltsam-ironisches Kaleidoskop der Wiederholungszwänge. […] Akrobatisch tanzen dazu Anna Katharina Schmidt als "Assistentin" und der "Assistent",  von Hubertus Grimm verkörpert,  Rock 'n'Roll und schlüpfen, mit Gespür für den komischen Gestus, in die Haut wichtiger ehemaliger Bezugspersonen des Verhaltensforschers. Dabei meistern sie den Spagat zwischen naiver Geliebter und täppischer Haushälterin, zwischen spillerigem Schulkameraden und arrogantem Arzt. Mitten unter ihnen irrt Kürmann herum, mit seinen scheiternden Versuchen, einen Neuanfang zu schaffen, ohne nochmals in die unglückliche Ehe mit seiner zweiten Frau Antoinette (Ana Kerezovic) zu schliddern.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten


Stuttgarter Nachrichten vom 25. Oktober 2004

 

Ein Leben aus Teak

 

[…] Ursprünglich hat Max Frisch für sein Stück zweiunddreißig Rollen vorgesehen. In einer Überarbeitung reduzierte er das Personal auf fünf Figuren. Eine Assistentin und ein Assistent des "Registrators" verkörpern fast alle zunächst auf mehrere Schauspieler verteilten Rollen. Das betont den Spielcharakter der Versuchsanordnung. Aber es bedeutet auch, dass Anna Katharina Schmidt und Hubertus Grimm gleich mehrfach ihre Überforderung unter Beweis stellen müssen. […] Ihn fordert Ana Kerezovic als Antoinette Stein wiederholt dazu auf, das Licht zu löschen.

 

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

Liza-am letzten Abend bauchfrei - 2004

Stuttgarter Zeitung vom 30. Januar 2004

 

Sprünge auf der Zeitachse

 

[…] Eine Geschichte mitten aus dem Leben gegriffen. "Liza - am letzten Abend bauchfrei" nennt sich ein Stück von Andreas Sauter, das nun im Theater Rampe Premiere hatte. Ein Stück über eine junge Frau, die sich das Leben so arrangiert, dass sie daran scheitern muss. […]So ist es ein interessanter Abend, der zunächst euphorisch stimmt, aber allmählich doch an Glanz verliert. Das mag auch an den teilweise recht jungen Akteuren liegen, denen man die Unsicherheit mitunter anmerkt. Barbara Behrendt wagt es nicht, die brodelnde Jugend und die geile Lust dieser Liza herauszubrüllen, sie bleibt kontrolliert und gebremst, nicht, weil sie kein Talent hätte, sondern weil ihr die Souveränität auf der Bühne noch fehlt. Hubertus Grimm als Ralph ist ganz heutig, lässig, witzig, aber nicht zu greifen und so rücksichtslos wie Liza.

Quelle: Stuttgarter Zeitung

Baal - 2003

Wilhelma Theater Stuttgart: Baal

Drei Schwestern ( Tre sorelle) - 2003

Wilhelma Theater Stuttgart: Drei Schwestern (Tre sorelle)

Baudelaire - 2002

 

Stuttgarter Nachrichten vom 16. Juli 2002

 

Stuttgart: Kresnik arbeitet mit Zehetgruber-Studenten

 

[…]"Baudelaire" in der Regie von Hans Kresnik hatte am Sonntag im Theater in der Stuttgarter Heusteigstraße 45 Premiere, ein Projekt mit Martin Zehetgrubers Bühnenbildklasse der Stuttgarter Kunstakademie und Schauspielschülern der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. […] Um den Autor der "Fleurs du mal" so kaleidoskopisch beleuchten zu können, haben Zehetgrubers Studenten eine brillante Bühne entworfen. Eine schiefe Silberbox, auf der Till Firit gespreizt hinabrutscht und Bettelbriefe rezitiert, wo sich die fabelhafte Karin Moog gegen Wände wirft, Marie Bues als schwarze Witwe aus Baudelaires "Le Spleen de Paris" in den Seilen hängt. Hier gehen zack, zack Klappen auf und zu: es ertönt Musik, es präsentieren sich nackte Hintern. Aus Bodenschlitzen springen Messer, Gabeln, Kaffeelöffel; mit der Motorsäge verschafft sich Baudelaires Generals-Stiefvater (Hubertus Grimm) Zugang zur Arena.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

http://www.hubertus-fancommunity.com/index.html

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